Endlich ist es so weit, hier ist sie, die lang ersehnte komplette Geschichte _ZOMBIE IM HIMMEL_ Ein Hinweis fuer die, die bereits die erste Version kennen: Bis auf die Grundstruktur, ist diese Geschichte neu korrigiert und an vielen Stellen veraendert worden. Es lohnt also, den gesamten Text noch einmal zu lesen. Im uebrigen ist diese Geschichte die Laengste die ich je geschrieben habe, und die mir am meisten schlaflose Naechte auf Arbeit im Nachtdienst ein- brachte - die mir aber auch am meisten Spass machte! Diese Geschichte ist Kritiware, dass heisst, sie darf ohne Einschraenkung gelesen und weiterkopiert werden. Das Veraendern, Kuerzen oder die Veroeffentlichung an kommerzielle Medien dieses nachfolgenden Textes, ist untersagt bzw. muss vom Autor genehmigt werden. Ein Kostenbeitrag fuer diese Geschichte ist an den Autor (mich) nicht zu entrichten. Aber der Autor wuerde sich ueber eine sachliche und freundliche Kritik, seitens der Leser sehr freuen. Jede PM oder Mail wird beantwortet. Und bitte denkt dran, ich bin kein professioneller Autor, bitte zerhackt mich nicht zu sehr mit eurer Kritik:-))))) Bis zur Fertigstellung verbrauchte und erlitt ich: 30 Liter Cola Light 300 selbstgedrehte Zigaretten 3 Feuerzeuge 12 Disketten 1 Festpaltte 2 Tastaturen 67 Hamburger von McDonalds 33 Portionen Pommes 300 ml Ketchup 200 ml Mayonaise 12 Rollen Klopapier 8 Dosen Deospray 9 Packungen "Dusch das" 11 Kondome 12 Frauen 4 Liter Bier 45 Butterstullen 17 Kopfschmerztabletten 48 Unterhosen 33 Paar Socken 9 Nervenzusammenbrueche wegen geloeschter nicht gesicherter Textdatein 3 Traenenausbrueche wegen Rechnerabsturz 5 mal Durchfall 2 Ruecksprachen mit Kleiner Hexe 8 mal Magenkraempfe Und nun gehtïs los _ZOMBIE IM HIMMEL_ ------- WARNUNG ------- Liebe Leser (und auch die mit Buestenhalter) Diese Geschichte, die ihr nun vor Euch zu liegen habt, oder vom Monitor ablest, sollte nur von Personen gelesen werden, die jede Art von Humor ertragen koennen. Diese Geschichte treibt sich an die Grenzen jeglichen guten Geschmacks, und nimmt die Bereiche des Glaubens, der Kirche, Gott und einiges was dazu gehoert gehoerig aufs Korn. Wer darin keinen Spass versteht - was ich durchaus toleriere - dem rate ich wirklich den nachfolgenden Text nicht zu lesen. Wer's dennoch tut, der darf dann auch nicht sauer sein und mir Vorwuerfe machen, denn ich habe ja vorgewarnt. Diese Geschichte ist rabenschwarzer, gemeiner, globaler Humor und verzichtet darauf wissenschaftliche, grammatische und orthographische Erkenntnisse anzunehmen oder sie zu bezweifeln. Diese Geschichte ist nicht bibelfest. Darauf bitte ich zu achten, wenn mich nun einige User angesichts dieser Storie verfluchen moechten, weil sie ihnen zu "unchristlich" erscheint. Desweiteren ist diese Storie zum Teil leicht sexistisch und brutal. Sie sollte daher nur von Personen gelesen werden, die das 18.Lebensjahr erreicht haben. Jedoch weise ich darauf hin, dass ich keine direkten pornographischen Szenen eingebaut habe. Die komplette Geschichte ist frei erfunden. Negative Aeusserungen ueber die in der Geschichte vorkommenden Personen, sind nicht ernst gemeint und entbehren jeder Grundlage. An den lieben Gott: Ich hoffe, Du verstehst Spass, sonst bin ich arm dran! Ansonsten: Macht doch watt ihr wollt! Euer Zombie _Zombie im Himmel_ Die KOMPLETTE GESCHICHTE *** Die Darsteller: ZOMBIE MARIO, MELANIE, DETAC, MCGYVER, M.BOUTSEN, B.HEINLEIN, AKIRA, GROBY, PHILLIP, JAN FRIEDRICH, HAWK, PETER BECKER, STEP5, MR.RETURN, SEBASTIAN, FORGECOR, SHAVER, DR.VENKMAN und KLEINE HEXE und LUZIFER in einer Nebenrolle POWERPLAY (Sysop der Joker@Berlint.De) meiner Heimatbox **** _Zombie stirbt_ Wir schreiben das Jahr 2035. Mein Leben neigte sich dem Ende zu. Es war ein erfuelltes Leben, voller Spass, Computer, Sex und Burger King. Doch irgendwann geht alles mal zu Ende. Natuerlich war's bei mir die Manneskraft die mich zuerst verliess. Das merkte ich daran, dass ich es nicht mehr schaffte mit meinen zweiundsiebzig Jahren, eine Frau mehr als neun mal hintereinander zu be- friedigen. Auch die Frauen mit denen ich all die Jahre meinen Spass hatte, wurden nicht vom Alter verschont. Bumste ich gestern noch Sechzehnjaehrige, war es mir heute nur noch vergoennt mit schamlosen Sechzigjaehrigen meinen orgastischen Spass zu haben. Und mal ehrlich, wer will denn schon solche alten Fregatten bumsen? "Achtzehn muss sie sein und quieken wie ein Schwein", war der damalige Slogan unter uns maennlichen, jugendlichen Schnellspritzern. Ein Spruch dem ich bis ins hohe Alter die Treue hielt. Ein weiterer Schlag fuer mich war der Verlust meiner vielen Freunde und Pointkollegen. Sie alle hatten mich nacheinander verlassen. Heute kann ich sie nur noch auf dem Stadtfriedhof besuchen und ihre Grabblumen giessen. Ich Zombie, war der Letzte einer Gruppe von Menschen, der noch die ver- altete Technik nutzte und mit einem Telefon via Modem, Daten aus einer Mailbox abrief. Doch das alles gibt es nun nicht mehr. Es gibt nicht mal mehr Mailboxen. Die Leute haben den Kontakt zueinander verloren. Jeder lebt nur noch fuer sich selber, keiner kuemmert sich mehr um den anderen. Aus diesem Grund - und weil mir die Krankenschwestern im Altersheim, immer die Disketten klauten - hatte ich waehrend einer Selbstbefriedigung beschlossen mein Leben zu beenden. Ich wollte meinem Leben ein Ende setzen. Ich wollte nicht warten bis der liebe Gott mich ruft. Nein, ich beschloss ihm schon vorher auf den Geist zu gehen! Sogar die Frage wie ich sterben wollte, hatte ich mir bereits beantwortet: Mein Tod musste spektakulaer und ekelerregend sein - so wie es mein ganzes Leben schon war. Nicht das ich unbedingt ein philosophisches oder soziales Zeichen setzen wollte, nein, ich wollte schoen grausam sterben und denen, die mich kannten, noch einen schoenen Verabschiedungsschock verpassen. Mein Plan war es von einem Haus zu hobsen und unten wie ein mit Wasser gefuellter Luftballon aufzuklatschen. Ich rieb mir schon freudig die Haende, bei dem Gedanken wie mein fetter, alter Zombiekoerper auf dem harten Beton aufschlaegt und meinen Kopf zerfetzt. Mein Gehirn sollte sich in tausend kleine, matschige Gewebeteile quer ueber die Strasse verteilen. Mein Bauch durch den Aufpralldruck aufreissen, die Organe und Daerme sollten rausspritzen und sich um eine Ampel wickeln. Vielleicht, so hoffte ich, klatscht das Zeug auch einem Politiker oder Steuerbeamten, der zufaellig des Weges kommt, in die Fresse. (Ich kann diese Berufsgattung einfach nicht leiden). Einige Tage spaeter war's dann soweit. Der grosse Tag war da, mein grosser Tag. Ich kletterte auf ein Geschaeftsgebaeude einer verkehrsbelebten Strasse. War nicht leicht mit meinen Kruecken die Regenrinne rauf zu kommen (vielleicht haette ich doch den Aufzug nehmen sollen). Mein kuenstliches Gebiss fiel mir auch aus dem Mund und in einen Strassengulli. Zwar brauchte ich das Ding nun nicht mehr, aber aergern tats mich trotzdem; immerhin hatte ich dafuer mal viel Geld bezahlt. Als ich das Dach erreichte, musste ich erst mal verschnaufen. Fast waere ich an Luftknappheit gestorben. Und auf meinen schoenen Sprung haette ich dann auch verzichten muessen. Aber es ging ja noch mal gut. Nun begab ich mich zum Dachrand. Hui, war das hoch, ganze acht Etagen. Da kann es einem schon mulmig werden. Aber ich konnte mich beherrschen mein letztes Mittagessen (5 kuenstliche und BSG-freie Hamburger) auszukotzen, und bereitete mich auf meinen Sprung vor. Ich wusste genau wie ich zu springen hatte, um so aufzuschlagen damit es reichte in die Abend- nachrichten zu kommen: Ein Kopfsprung, wie vom Einerbrett sollte es werden. Das hiess fuer mich, die Hockposition einnehmen. Doch leider hatte ich die Rechnung ohne meine Kruecken gemacht, ueber die stolperte ich naemlich, gerade, als ich in besagte Hocke gehen wollte. Ich verlor mein Gleichgewicht und fiel vom Dach - ruecklings. Das Ganze ging so schnell, ich vergass sogar zu schreien. Und haste nicht mal bis Drei gezaehlt, schon schlug ich unten auf dem Fahrbahndamm auf - mit dem Ruecken. Nicht mal das Knacken und Krachen meiner Knochen hoerte ich. Ich glaube, ich hab's auch nicht mal gespuert. Und tot war ich auch nicht, konnte mich zwar nicht mehr bewegen, war aber auch nicht tot - Mist! Dafuer sah ich wie sich eine Horde Menschen um mich versammelte und lauthals nach einem Krankenwagen und einen Notarzt bruellte. Ich wollte sagen, dass das unwichtig sei und das sie mich sterben lassen sollten, aber ich bekam keinen Ton heraus, so sehr ich mich auch anstrengte. Ploetzlich schrie jemand wie am Spiess (war bestimmt eine Frau, die schreien immer so hysterisch). Leider konnte ich meinen Kopf nicht drehen und sehen, was der Grund fuer den Schrei war. Dann hoerte ich wie jemand rief, dass ein LKW-Fahrer die Kontrolle ueber seinen 25-Tonner verloren hatte. Und dieser zehn Meter lange Truck der Firma "Milch fuer Babys", raste genau auf die Stelle zu, auf der ich mich befand. In Panik sprangen alle Leute von der Strasse, um sich in Sicherheit zu bringen - natuerlich, mich liessen sie liegen. Mal wieder ein typisches Beispiel dafuer, wie mein Leben ablief: Neunundneunzigtausend Mann im Fussballstadion, wer kriegt den Ball in die Schnauze? Ich! Der Laster preschte heran und keine Sekunde spaeter ueber mich rueber. Mit dem linken Vorderrad erwischte er meinen Kopf. Das Blut spritzte quer ueber die Strasse und mein Gehirn blieb am Reifen haengen. Die Hinter- raeder des LKW zermatschten den Rest meines Koerpers, und wie ich's mir wuenschte, flogen einige meiner blutgetraenkten Organe durch die Luft und klatschten so manchen vor die Fuesse. Leider keinem von der Steuer- behoerde. Zumindest war gesichert, dass ich in die Abendnachrichten kam. Bingo! Tja, nun war ich tot. Aber noch immer konnte ich denken und fuehlen. Nur hatte ich keine Schmerzen und auch mein Koerper war heil, sogar der Kopf. Alles war saeuberlich vorhanden. Lebte ich? Aber das konnte nicht sein. Der Lastwagen hatte mich doch voll erwischt. Und ueberhaupt war alles um mich herum schwarz. Ich konnte nur mich selbst sehen - das war alles. Aber Moment, ich stand auf etwas. Ich bueckte mich zu meinen Fuessen und versuchte den Boden zu betasten, aber meine Hand glitt ins Leere. Was sollte denn der Quatsch? Ich spuerte auf etwas zu stehen, aber anfassen konnte ich's nicht? Eigenartigerweise fuehlte ich mich ploetzlich so gut, richtig frisch und ausgeruht. Ueberhaupt konnte ich meine Beine ohne die Kruecken bewegen. Das war auch gut so, denn ich hatte keine Kruecken - wo immer ich hier auch war. Ich fasste mir ins Gesicht, tastete alles ab und stellte fest, dass mein Gesicht wieder jugendlich frisch war, so, wie einst, als ich als Dreissigjaehriger lebte. Ich sah mir meinen Koerper genauer an, und tatsaechlich, alles an mir war wieder jung. Vor allem mein kleiner "Zombie" stand wieder wie `ne Eins. Also irgendwas musste das doch bedeuten. "Hallo?" rief ich, aber niemand antwortete. Warum auch? War ja niemand hier. Ich rief unnoetigerweise noch mal, und dann noch mal. Aber nicht die kleinste Antwort. Sollte das also der Tod sein? Sollte er so aussehen? Nur Schwaerze um einen rum und mit einem Fussboden unter den Fuessen, den man nicht anfassen konnte? Endlich versuchte ich zu laufen. Ich lief einfach geradeaus und lief und lief. Ich wusste nicht ob ich wirklich lief, zumindest aber kam es mir so vor. Auch ob ich geradeaus ging wusste ich nicht - bei der Schwaerze konnte ja kein Toter etwas sehen. Und wenn ich nun auf einen Abgrund zuliefe? Als ich diesen Gedanken hatte, blieb ich vor Schreck stehen. Irgendwo runter fallen wollte ich auch nicht. Ich wuenschte mir eine Taschenlampe. Aber wie es im Leben nun mal ist, Wuensche bleiben oft unerfuellt. Besonders dann, wenn man das Resultat des Wunsches bitter noetig hatte. So, und nun stand ich da so rum, und eigentlich haette ich mir auch an den Eiern spielen koennen. Das Stehen wurde mir zu bunt, ich setzte mich und machte nichts im Nichts. Ich wusste nicht wie lange ich da sass, koennen Minuten, Stunden, aber auch Tage und sogar Jahre gewesen sein. Ich wusste ja nicht mal, ob hier der Begriff "Zeit" existierte. Vor lauter Langeweile begann ich mit den Fingern zu schnipsen, ab und zu ruelpste ich, und einen kraeftigen Pforz liess ich auch ab - der allerdings geruchlos blieb - leider, sonst haette vielleicht jemand bemerkt, dass ich anwesend war. Ja, Himmel, war das hier die Hoelle? Wenn ja, wo ist dann das vielzitierte Hoellenfeuer? Wo der Teufel? Ueberhaupt war's hier weder kalt noch warm. Also irgend wie fand ich den Tod beschissen und langweilig. Ende Teil 1